10. Februar 2014

Graffiti-Aktion Schleswiger Straße 19: Aufwertung für Platz und Quartier

Geht es um Probleme in der Dortmunder Nordstadt, ist oftmals vom Schleswiger Viertel die Rede. Das schlechte Image des südlich des Nordmarktes gelegenen Quartiers hat auch Spuren im Gewerbebesatz hinterlassen: In der Vergangenheit kam es vermehrt zu Schließungen von ehemaligen Ankermietern wie etwa der Bio-Bäckerei „Backdat“ oder dem „Penny“-Markt. Leere Ladenlokale bedeuten stets nicht nur eine Verschlechterung der Nahversorgungssituation, sondern signalisieren auch optisch einen Abwärtstrend. Besonders gilt dies für größere Schlüsselimmobilien oder Gebäude an Hauptstraßen und in Ecklagen.

Aus diesem Grunde widmet das Projekt Standortentwicklung NORD dem Bereich verstärkte Aufmerksamkeit. Obwohl der Fokus der Aktivitäten gewöhnlich vor allem auf Kommunikations- und Beratungsangeboten liegt, wurde nun auch ein optisch wirksames Zeichen im Quartier gesetzt: Durch eine künstlerische Fassadengestaltung von Hannes Schlachter an der zum Schleswiger Platz hin ausgerichteten Fassaden der Immobilie Schleswiger Straße 19 verschwinden die ehemals großflächigen Beschmierungen, wodurch sich die optische Gesamtsituation des Bereiches maßgeblich verbessert.

Am 07.02.2014 wurde das Wandbild im Rahmen eines öffentlichen Pressetermins offiziell einge-weiht. Dirk Logermann als stellvertretender Bezirksbürgermeister und der Geschäftsführer der Dortmunder Wirtschaftsförderung, Thomas Westphal, lobten die positive Signalwirkung, die von der Gestaltung ausgeht. Und auch die zahlreich erschienenen Bewohner und Akteure des Quartiers fanden ausschließlich positive Worte für die angestoßene Entwicklung der ehemaligen „Dreckecke“ hin zu einer freundlichen, künstlerisch gestalteten Umgebung.