23. Januar 2013

Stadtteilmanagerinnen in Rentfort-Nord danken allen Beteiligten und nehmen Abschied - Staffelstab an den Runden Tisch Rentfort übergeben

Seit 2007 war das Stadtteilbüro im Geschäftszentrum Schwechater Straße Anlauf- und Koordinie-rungsstelle für Akteure und Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil. Das Stadtteilmanagement endete wie geplant zum 31.12.2012. Der Staffelstab zur Fortführung von Aktivitäten rund um das Wohnen und Leben in Rentfort-Nord wurde nun an den Runden Tisch Rentfort übergeben. Die engagierten Rentforter Akteure möchten sich weiterhin für vielfältige Projekte in ihrem Stadtteil einsetzen.

Das Stadtteilmanagement wurde unter der Federführung des Amtes für Stadtplanung und Bauaufsicht und des Amtes für Soziales und Wohnen koordiniert. Seit Mitte 2009 war BASTA – Büro für Architektur und Stadtentwicklung aus Dortmund mit der Durchführung der Stadtteilarbeit vor Ort beauftragt.

Wichtige bauliche und soziale Projekte konnten sowohl von der öffentlichen Hand als auch durch das private Engagement von Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Bewohnerschaft in Rentfort-Nord umgesetzt werden.
Insbesondere die Anfangsphase stand unter dem Schwerpunkt der Umsetzung von baulichen Projekten im öffentlichen Raum:

  • die Neugestaltung des Schulhofs der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule

  • die Neugestaltung der Außenanlagen des Freizeittreffs

  • die Umgestaltungen in der Parkanlage am Quälingsbach


Aber auch im sozialen Bereich wurde beispielsweise zu Beginn das Spätaussiedlerprojekt „Ange-kommen – Aufgenommen – Willkommen” seitens des Amtes für Familie, Jugend und Soziales durchgeführt.

Darüber hinaus konnte auch vielfältiges privates Engagement angestoßen werden:

  • die Neugestaltung von Gebäudefassaden und kleinteiligen Außenanlagen mit finanzieller Unterstützung durch das Wohnumfeldprogramm für Rentfort-Nord

  • die Etablierung des Stadtteilfestes in Rentfort-Nord

  • die Durchführung von kleinteiligen Projekten mit Förderung aus dem Verfügungsfonds für Rentfort-Nord u.a. auch zur Verbesserung des interkulturellen und generationsübergreifen-den  Zusammenlebens

  • die regelmäßige Veröffentlichung der Stadtteilzeitung für Rentfort-Nord

  • die Durchführung von Eigentümerforen zu unterschiedlichen fachlichen Schwerpunktthe-men rund um die Themen Gebäude und Wohnen

  • die Verstetigung von Strukturen, z.B. Fortführung des Runden Tisches Rentfort


Im gesamten Zeitraum ist es mit finanzieller Unterstützung aus dem Wohnumfeldprogramm für Rentfort-Nord gelungen, die Erneuerung von Gebäudefassaden mit einer Fassadenfläche von etwa 16.700 qm und Gartenflächen von fast 600 qm für über 500 Wohneinheiten anzustoßen.
Mit Unterstützung durch den Verfügungsfonds konnten kleinteilige bewohnerorientierte Projekte initiiert werden. Im Zeitraum 2010 bis 2012 wurden 28 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 30.000 Euro durchgeführt. Projektträger waren z.B. die evangelisch-lutherische  Kirchenge-meinde Rentfort, das Elisabeth-Brune-Seniorenzentrum der AWO, der Förderverein der Gesamtschule sowie Privatpersonen aus dem Stadtteil.

Eine Zusammenfassung der Tätigkeitsfelder und der Ergebnisse des Stadtteilmanagements wurden zum Abschluss der Arbeit in Form eines Berichtes vorgelegt.