13. Januar 2012

„Bilderflut“ startet im neuen Jahr in der Nordstadt wieder durch

Ob Baron von Münchhausen an der Immermannstraße, die bunten und vielfältigen Libellen an der Eberstraße oder der Seefahrer und Entdecker Pirî Reis am Türkischen Bildungszentrum in der Westhoffstraße – alle diese und insgesamt 32 Wandbilder, die schon in den vergangenen Jahren im Rahmen des künstlerischen Projektes „Bilderflut“ in der Nordstadt entstanden sind, haben zu einer deutlichen gestalterischen Aufwertung und Imageverbesserung der Nordstadt beigetragen.

Die Stadterneuerung der Stadt Dortmund knüpft nun mit einer Neuauflage an das erfolgreiche Projekt „Bilderflut“ an.

Dieses ehemals über die EU-Ziel-II-Gemeinschaftsinitiative URBAN II geförderte Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und der Stadt Dortmund weitergeführt. Hierfür stehen insgesamt 188.000,- € an Zuschussmitteln zur Verfügung.
Besonders attraktiv ist in diesem Zusammenhang die Förderquote für private Hauseigentümerinnen und -eigentümer: Sie können nämlich einen Zuschuss von 80 % der entstandenen Kosten für die jeweilige Bilderflut-Maßnahme erhalten.

Mit gutem Beispiel vorangehen wird in diesem Jahr die GrünBau gGmbH, die die visuell beeinträchtigende Giebelfassade des Hauses Unnaer Str. 44 im Rahmen von „Bilderflut“ künstlerisch gestalten lassen und so für eine erhebliche städtebauliche Verbesserung sorgen will.
Zum Startschuss hat Planungsdezernent Martin Lürwer am 13. Januar Franz Stengert und Andreas Koch, den beiden Geschäftsführern der GrünBau gGmbH, den Bewilligungsbescheid zur Förderung der Maßnahme mit öffentlichen Mitteln überreicht.

Gleichzeitig ruft Stadtrat Lürwer weitere interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer dazu auf, dem guten Beispiel zu folgen und über eine Beteiligung an „Bilderflut“ zu einer gestalterischen Aufwertung der Nordstadt beizutragen.

Als Ansprechpartnerin steht ab sofort Frau Kabis-Staubach vom Büro „BASTA“ (Büro für Architektur und Stadtentwicklung), Borsigstr. 1, 44145 Dortmund unter der Tel.- Nr. 0231- 72 81 971 zur Verfügung, die – wie bereits in der Vergangenheit – auch zukünftig „Bilderflut“ koordinieren wird.